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Rad- und Gehwegenetz in der Gemeinde Grafenegg

Aktualisiert: 2. Juni 2021

von Monika Henninger-Erber

Der Verkehr ist in NÖ mit 43 % die größte Emissionsquelle für Treibhausgase. Diese Treibhausgase entsprechend der gesetzten Österreichischen Klima- und Energieziele 2030 vehement zu verringern und Mobilität in Grafenegg gesamtheitlich und nachhaltig für die Zukunft auszurichten, sind mir ein besonderes Anliegen und wo es Entscheidendes zu tun gilt.

Um nachhaltige, sichere und umweltfreundliche Mobilitäts-Alternativen anzubieten und gleichzeitig den Straßenverkehr zu verringern, ist ein flächendeckendes Rad- und Wegenetz in Grafenegg mit Anbindung an die Umfeldgemeinden, an die (über)regionalen Netze und an den öffentlichen Verkehr (z.B. umliegende Bahnhöfe) notwendig. Soweit Radrouten in Grafenegg derzeit teilweise vorhanden sind, führen sie nahezu ausschließlich über Landesstraßen und Gemeindestraßen, mit allen sich daraus ergebenden (Sicherheits)themen für alle 'kleinen und großen' Verkehrsteilnehmer.

Wir haben unsere Ideen und diese Initiative bearbeitet und in den neuen Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Energien eingebracht; letztendlich zur Befassung im Gemeinderat in den nächsten Wochen.


Nachfolgend die Erfordernisse und Ziele für die bereits skizzierten und angedachten Radrouten und Gehwege, die mit allen Verantwortlichen und Betroffenen weiter zu besprechen sind. Der Entwurf eines konkreten Plans mit schematisch eingezeichneten Routen liegt vor, Wege- bzw. Straßenabschnitte, wo Lösungen zu finden sind ('neuralgische Stellen') sind darin identifiziert und mögliche Lösungen erarbeitet.

  • Lücken schließen zwischen den Ortschaften und sichere Routen zu den Schulen, sowie den Kindergärten

  • Bei örtlichen Nahversorgern und Bauern in den Ortschaften einkaufen

  • Auf einem sicheren Weg zum Schloss Grafenegg vom Bahnhof Wagram-Grafenegg bzw. vom Bahnhof Walkersdorf

  • Zum Praktischen Arzt nach Grunddorf

  • Routen zu den örtlichen Heurigen

  • Einbindung der „Tut-gut Wanderwege“

  • Anbindung an das bestehende Netz „Region Wagram“, Straß im Straßertale, und Kamptalradweg (Langenlois)

  • Zur Donau und Anschluss zum Donau-Radweg Etappe 6

  • Anbindung nach Krems / in die Wachau

  • Punktuell Themenschwerpunkte bespielen für touristische Nutzung, Familien (z.B. Themen Musik & Kultur, Mühlkamp und Mühlen, Wein, Kulinarik, ...)

  • Übersichtliche und flächendeckende Ausschilderung des Netzes

  • Radinfrastruktur schaffen, wo sinnvoll und erforderlich (z.B. sichere Radständer, Radstation mit ein bisschen Werkzeug, Luftpumpe etc. auf Bahnhöfen, Trinkwasserentnahmestelle etc.)

Projekt mit Leuchtturm-Potential. Nächste geplante Aktivitäten umfassen weitere Gespräche mit allen Verantwortlichen, betroffenen BürgerInnen, Raumplaner, mit den öffentlichen / behördlichen Stellen sowie die Erarbeitung weiterer Details zu dieser neuen Projektinitiative. Die bisherigen Erhebungen und geführten Gespräche sind positiv.


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